Spatenstich bei Frenzelit


Neue Produktionshalle am Standort Himmelkron


„Jetzt wird gebaut“, mit diesen Worten begrüßte Dr. Wolfgang Wagner, Gesellschafter der Frenzelit Werke, Bad Berneck die Gäste und Mitarbeiter zum Spatenstich einer neuen Produktionshalle für Kompensatoren in Himmelkron. „Der Neubau ist für uns eine Investition in die Zukunft. Momentan ist die Kompensatorenentwicklung und –produktion auf verschiedene Standorte verteilt. Die Fertigung platzt aus allen Nähten und die Zeichen am Markt scheinen positiv.“ „Grund genug, so der Mittelständler weiter, „bei einem Geschäftsbereichsumsatz von 12 Mio. Euro solch eine Investition mit einem Volumen von 5 Mio. Euro in Oberfranken zu wagen.“

Kompetenzzentrum für den Kompensatorenbau
Mit der neuen Halle, die mit 5600 qm fast die Größe eines Fußballfeldes haben wird, gewinnt das Unternehmen Raum für eine effektivere Fertigung. Auch ist genügend Platz für eine Erweiterung der Produktion eingeplant. Insgesamt ist die Halle für ca. 100 Arbeitsplätze ausgelegt. Wenn alles nach Plan läuft, werden im Winter 60 Mitarbeiter um- und einziehen und die ersten fertigen Kompensatoren verschickt.

„Es wird ein Kompetenzzentrum für den Kompensatorenbau entstehen. Von der Entwicklung über die Produktion, den Vertrieb bis hin zur Logistik sind alle Bereiche unter einem Dach. Denn für die technisch anspruchsvollen Bauelemente, die für den Dehnungsausgleich in Rohrleitungen und für Rauchgaskanäle z.B. in Kraftwerken gebraucht werden, ist es wichtig, dass Planer, Mitarbeiter der Produktion und das Vertriebsteam in enger Abstimmung und in Kontakt stehen,“ informiert Harald Reichel, Prokurist und Chef der Kompensatorensparte bei Frenzelit.

Moderne transparente Konstruktion
Die gewünschte organisatorische Einheit spiegelt sich auch in den Bauelementen der Halle wieder. Der Bayreuther Architekt Jörg Horstmann beschreibt das Konzept so: „Die Produktionsflächen sind flexibel nutzbar und passen sich künftigen Erfordernissen schnell an. Moderne Glaselemente trennen den Bürobereich ab, ermöglichen aber den direkten Blickkontakt und schnelle Kommunikation zwischen den Mitarbeitern. Zudem werden die hellen, lichten Sozialräume den Mitarbeitern Platz geben, um in den Pausen Kraft und Energie für ihre anspruchsvollen Tätigkeiten zu schöpfen.“

High-Tech Ausstattung für höchste Ansprüche
Die großzügigen hellen und nur durch wenige Stützen unterbrochenen Fertigungsflächen ermöglichen eine optimale Gestaltung der Fertigungsprozesse. Neben moderner EDV - gesteuerter Lagertechnik, die ein Höchstmaß an Flexibilität aber auch an Übersicht bietet, ermöglicht eine Krananlage den sicheren Umgang mit schweren und sperrigen Gütern während der Herstellung wie auch beim Verladen der fertigen Produkte. Sicherheit und Schutz für Mitarbeiter und das Gebäude gewährt der Einbau einer High-Tech Sprinkleranlage.
Energie wird gespart durch den Einsatz moderner Dämmsysteme und der Installation einer Wärmepumpe für die Klimatisierung der Büro- und Verwaltungsräume. Darüber hinaus wird auf dem Dach der neuen Halle eine Photovoltaikanlage installiert, die genügend CO2-freie Energie produziert, um 50 Einfamilienhäuser ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

Investitionsentscheidung für die Region
Bürgermeister Gerhard Schneider freute sich, dass bei der Investitionsentscheidung der Standort Himmelkron ausgewählt worden sei. Es sei ein Zeichen, dass die Menschen in der Region für qualitativ hochwertige Arbeit und Zuverlässigkeit stehen und dies bei Unternehmensentscheidungen sehr wohl bedacht werde. Er betonte die kooperative Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, wünschte dem Bauprojekt viel Erfolg und schloss die Wünsche der weiteren Ehrengäste mit ein.

Familienunternehmen Frenzelit
Die von Frenzelit hergestellten Kompensatoren werden für die europäischen und internationalen Märkte produziert und in Zukunft von Himmelkron aus direkt in alle Welt exportiert. Neben der Sparte Kompensatoren produziert das mittelständische Familienunternehmen Frenzelit Werke GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Berneck Dichtungen und Dichtungsmaterialien, technische Textilien und Isolationswerkstoffe. Die 400 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von 67 Millionen Euro. In den Tochtergesellschaften in Tschechien und in USA sind nochmals 60 Mitarbeiter aktiv.



„Spatenstich“: v.l.n.r: Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer, Landrat Horst Söllner, Bürgermeister Gerhard Schneider, Frenzelit-Chef Dr.Wolfgang Wagner, Frenzelit-Prokurist Harald Reichel, Architekt Jörg Horstmann und Regierungsdirektor Thomas Engel beim offiziellen Spatenstich




„Modell“: Animation der geplanten Frenzelit-Produktionshalle in Himmelkron


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http://www.frenzelit.com/3892_SpatenstichbeiFrenzelit.html