DICHTUNGEN
TECHNISCHE TEXTILIEN
KOMPENSATOREN
ISOLATIONEN
NEUE MATERIALIEN
DeutschEnglishRussian
News
Presse
Referenzen
Anwendungen
Unternehmen
Termine
Service
Shop
Suche
Frenzelit



Produkt mit dem Productfinder suchen Anfrage zum Thema der Seite Druckansicht öffnen Diese Seite weiterempfehlen

SCA, Mannheim


Frenzelit Kompensatoren optimieren Produktion bei SCA: Höhere Produktivität, niedrigere Kosten
 
Die Papiermaschine WM 4 ist ein Gigant. Sie produziert im SCA-Werk in Mannheim (ZEWA!) Tissue-Papier für die Toilettenpapierfertigung. Ihr Ausstoß heute: drei Tissue-Rollen pro Stunde. Dabei ist jede Rolle fast sechs Meter breit und ca. 5 Tonnen schwer, wobei die Papierbahn mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1800 m/min durch die Maschine läuft.

Die 1980 erbaute Maschine hatte im Bereich der großen Hochleistungstrockenhaube anfangs Schiebedichtungen, die ebensoviele Kosten wie Probleme verursachten. Der Versuch, beides mit Stahlkompensatoren zu lösen, erwies sich schon bei Inbetriebnahme als Fehler. Die vier Stahlkompensatoren mit einem rechteckigen Querschnitt von 2,0 x 2,17 m, die die axialen und lateralen Bewegungen zwischen Brennkammer und Trocknungseinheit auszugleichen hatten, waren dieser Beanspruchung nicht gewachsen. Die immer neuen Flickmaßnahmen von außen und innen konnten ebenso wenig zufriedenstellen wie konstruktive Lösungsversuche. Immer neue Lecks waren zu stopfen, aus denen bei Normalbetrieb 470°C heiße Luft mit einem Druck von max. 60 mbar austrat.
Am problematischsten aber war, dass sich der Papierstaub, bestehend aus Zellstofffasern, überall auf der Haube ablagerte und durch die Leckagen entzünden konnte. Diese Glimmbrände hatten Produktionsausfall und Maschinenstillstände zur Folge. Außerdem führten die Leckagen zu einem erhöhten Energieverbrauch der Yankeehaube.

Ende des Provisoriums
Zur Verbesserung der Situation an der WM 4 wurde die maximale Haubentemperatur reduziert, wodurch sich allerdings gleichzeitig die Produktion der Maschine verringerte. Instandhaltungsleiter Reinhold Heinsch: „Ein Zustand, der nicht akzeptabel war. Es musste etwas getan werden!

Weichstoffkompensator als Lösung
Projektleiter Ulf Pöhlmann, Frenzelit-Geschäftsbereich Kompensatoren, war schnell klar: Mit einem Stahlkompensator war das Problem nicht zu lösen. Nur ein spezieller Weichstoffkompensator mit leistungsfähigen thermischen Isolationen konnte den gestellten Anforderungen unter den ungünstigen technischen und räumlichen Bedingungen gerecht werden.
Die Frenzelit-Anwendungstechniker erstellten ein Lösungskonzept auf Basis der exakten Anforderungsprofile, planten, konstruierten und bauten vier Weichstoffkompensatoren mit einer einfach zu reinigenden Außenhülle als Kompensator und thermische Isolation zugleich. Da waren seit der Anfrage gerade einmal zweieinhalb Monate vergangen.
In einem engen Zeitfenster von drei Tagen wurden die alten Kompensatoren durch ein Spezialunternehmen unter Aufsicht von Frenzelit abgebaut, die neuen eingesetzt. Bei den beengten Verhältnissen und den gewaltigen Dimensionen der neuen Kompensatoren eine außerordentlich knifflige Arbeit.

Eine Investition, die sich rechnet
Als SCA die Anlage wieder in Betrieb nahm, zeichnete sich sofort ab: Mit dieser Lösung waren die Leckageprobleme gelöst. Und die Zufriedenheit blieb nicht nur, sie wuchs auch. Mit mehr als einem guten Grund:
Es gab seither keinen einzigen leckagebedingten Feueralarm mehr. Die Kompensatoren hielten, was sie versprochen hatten, mit dem Ergebnis, dass sich der Energieverbrauch reduzierte. Die Betriebstemperatur konnte wieder auf 470°C erhöht werden, und mit dieser Trocknungskapazität ließ sich die Produktionsgeschwindigkeit der Maschine auf bis zu 1.800 m/min. erhöhen.
Ein störungsfreier Trocknungsprozess mit niedrigeren Kosten und höherer Produktivität – damit waren die Investitionskosten für die neue Technologie schon nach sechs Monaten amortisiert!

Kompensator für SCA
Technische Daten
  • Temperatur: max. 480°C
  • Bewegung:
    • axial – 30 mm
    • lateral 250/60 mm
  • tägliches An- und Abfahren möglich.
  • lichte Weite: 2.000 x 2.170 mm
  • Einbauhöhe: 1.950 mm
 
 

Vorteile auf einen Blick:
  • Sicherheitsaspekte:
    • keine Gefährdung durch Heißluft aus Lecks
    • keine Brandgefahr
  • Arbeitsbedingungen:
    • erträgliche Temperaturen bei der Reinigung
    • höhere Sicherheit
    • mehr Bewegungsraum
  • Betriebswirtschaftliche Aspekte:
    • höhere Produktivität
    • geringerer Energieverbrauch
  • Instandhaltungsaspekte:
    • wartungsfreundlicher
    • längere Instandhaltungszyklen
    • höhere Verfügbarkeit
Zahlen – Daten – Fakten
SCA Tissue Europe ist der führende Anbieter von Tissue in Europa. Der Hauptsitz der Geschäftseinheit ist in München, Deutschland. Die Produktpalette beinhaltet Toilettenpapier, Falthandtücher und Haushaltsrollen, Servietten und Papiertaschentücher. Zu den Kunden von SCA Tissue Europe zählen große internationale Handelsketten, die Industrie, der Service und der Handel. Zu SCAs bekanntesten Marken zählen Tork, Tempo, Zewa, Velvet und Edet und ein breites Angebot von Handelsmarken, die im europäischen Markt gut etabliert sind. Als ein Geschäftsbereich der schwedischen SCA-Gruppe beschäftigt SCA Tissue Europe ca. 8.600 Mitarbeiter und generierte 2006 einen Umsatz von ungefähr zwei Mrd. Euro.

Gerne erhalten Sie von uns detaillierte Informationen zu diesem Thema.

Download
Bezeichnung:
fzk008ga-referenz-sca_de_ 72dpi.pdf
Größe: 918,8KB

Referenz SCA, Mannheim

Reinhold Heinsch
Reinhold Heinsch
Leiter Instandhaltung, SCA Hygiene Products GmbH, Werk Mannheim

„Die Frenzelit-Lösung, die wir jetzt eingebaut haben, war nicht nur die einzig denkbare, sie war auch die einzig richtige. Die WM 4 ist kein Problemfall für die Instandhaltung mehr. Das Brandrisiko ist beseitigt, die Produktivität wurde erhöht und Betriebsausfälle durch die Leckagen sind weggefallen.“
Ulf Pöhlmann
Ulf Pöhlmann
Frenzelit-Verkauf und Engineering Geschäftsbereich Kompensatoren

„Dank unserer langen Erfahrung und unserer großen Fertigungstiefe können wir (fast) jedes Problem lösen. Unser Service für den Kunden reicht von A bis Z. Von der Problemanalyse vor Ort über die Konzeption und Planung, den Bau und die Montage bis hin zur Über­wachung und Wartung.“
Achim Schmittel
Achim Schmittel
Maschinenführer WM 4, SCA Hygiene Products GmbH, Werk Mannheim

„Die neuen Kompensatoren haben unsere Arbeits- bedingungen deutlich verbessert. Erstens ist es angenehmer: Wir können mit höheren Temperaturen fahren, haben aber dank der Dichtheit der neuen Lösung bei der täglichen Reinigung an der Maschine deutlich niedrigere Temperaturen. Zweitens ist es sicherer – wir hatten seit der Umrüstung keinen einzigen Brand mehr.“
Alexander Clarius
Alexander Clarius
Frenzelit - Anwendungsberatung / Verkauf Geschäftsbereich Kompensatoren

„Hochleistungs- kompensatoren für den Ersatzbedarf gibt es nicht von der Stange. Das hat den Vorteil, dass wir nicht verkaufen, was wir haben, sondern entwickeln, was Sie brauchen. Und zwar maßgeschneidert.“
© Frenzelit 2007
Kontakt  | Index  | AGB  | Impressum  | Sitemap